Zur Berechnung des Wohlklangs
  1. Welche Anteile oder Parameter eines Klangs entscheiden darüber ob ein Klang als schön oder nicht schön wahrgenommen wird?
  2. Durch welche Parameter kann der Wohlklang mathematisch angenähert werden?
Diese beiden Punkte sind die Hauptfragen dieses Projektschwerpunktes.

Es gilt Klänge so zu zerlegen, dass die daraus gewonnenen Parameter Aufschluss über den jeweiligen Klang geben. Eine anschließende Verkettung zu sinnhaften Kontrollparametern des Wohlklangs wird durch psychoakustische Tests untermauert.

Folgende Anforderungen sind hier von besonderem Interesse:
  • Echtzeitfähigkeit (Werkstattbetrieb)
  • Basierend auf eigenen psychoakustischer Messungen
  • Abstimmung mit dem Stand der Wissenschaft
  • Leichte Bedienung über Visualisierung der Parameter
  • Parameterausrichtung am Beispiel der menschlichen Sprache
    • Lassen sich Parallelen zwischen Geige und der menschlichen Sprache extrahieren und Parametrisieren?

Abb 1: Analyse in der MATLAB-Umgebung



Abb 2: harmonic envelope


Das hierarchische Wahrnehmungsmodell

Die grundlegende Parameterzerlegung orientiert sich an dem Terhardt'schen hierarchischen Wahrnehmungsmodell. [1]


Abb 3: Wahrnehmungshierarchie (vereinfachte Darstellung)


Ansprechpartner

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an:

Thorsten Smit
thorsten.smit (at) haw-hamburg.de



Literatur

[1] Terhardt, E., 1998
Akustische Kommunikation, Springer, Berlin/Heidelberg, 1. Auflage


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Fakultät DMI Department Medientechnik